Der erste Präsenz-Workshop an der frischen Luft: Neue Herausforderungen und viel Motivation

/ Oktober 6, 2020/ Allgemein, Neuigkeiten, Schulen/ 0Kommentare

In der vergangenen Woche konnten wir endlich wieder einen aula-Workshop an einer Berliner Schule veranstalten: Auf dem Pausenhof  der Ellen-Key-Schule hat das aula-Projektteam der Sekundarschule Konzepte für die Einführung von aula und die Vertragsgestaltung erarbeitet. Mit Abstand, Masken und frischer Luft war die Zusammenarbeit ein voller Erfolg.  

Die Vorbereitung auf den ersten aula-Workshop in Präsenz seit Beginn der Pandemie war auch für uns ungewohnt: Das Setting, der Pausenhof, bietet schließlich keine Möglichkeit zur digitalen Präsentation von Folien oder Videos per Beamer. Ausgestattet mit einem Flipchart und einem mobilen Router, der den Schüler*innen WLAN für die Nutzung der aula-App spenden sollte, konnte es losgehen.  

Den Schulhof als Veranstaltungsort für Workshops nutzen 

Auf dem Pausenhof haben die Schüler*innen an Tischen und Stühlen Platz genommen. Diejenigen, die im Klassenverbund zusammenarbeiten, konnten auch draußen zusammensitzen. Weil Klassen nicht gemischt werden dürfen, haben Schüler*innen aus unterschiedlichen Lernverbünden mit Abstand beziehungsweise mit Maske zusammengearbeitet. Unsere Herausforderung: Auch andere Gruppen nutzen aktuell vermehrt den Pausenhof als Unterrichtsort. Als mehrere Sportkurse ihre Übungen nach draußen verlagert haben, mussten wir spontan sein und auf einen anderen Teil des Schulhofs umziehen. Was wir daraus gelernt haben: In Corona-Zeiten sollte die Nutzung von Räumen und Orten auf dem Schulgelände mit noch mehr Personen als bisher üblich koordiniert werden.  

Die Schüler*innen der Ellen-Key-Schule haben die Herausforderung, auch bei viel Ablenkung auf dem Schulhof konzentriert zu arbeiten, bestens gemeistert. Sie haben Ideen für die Einführung von aula an ihrer Schule gesammelt und zu einem Projektplan verarbeitet. Um aula an der Schule zu verbreiten, möchten sie eine aula-Woche umsetzen, in der sie alle Schüler*innen und Lehrer*innen über das Projekt informieren. Eine weitere Gruppe hat sich mit der Ausgestaltung des aula-Vertrags beschäftigt, der bald der Schulleitung vorgelegt werden soll. Herausgekommen sind nachhaltige Ideen, die zusätzlich pandemiekonform sind: Die aula-Botschafter*innen der Schule möchten sich – auch in projektbezogenen Kleingruppen – monatlich virtuell treffen.  

Besonders in Pandemiezeiten: aula digital nutzen 

Die Akteur*innen der Ellen-Key-Schule, die sich mit aula auseinandersetzen, sind trotz der zahlreichen Herausforderungen, die sich in Corona-Zeiten an Schulen ergeben, hochmotiviert. Die Schüler*innen wünschen sich mehr Mitsprache und berichten, dass sie sich insbesondere in Corona-Zeiten wenig beteiligt gefühlt haben. Genau da können Konzepte wie aula, die mit digitalen Wegen zur Beteiligung arbeiten, eine wichtige Brücke sein, um Beteiligung weiter zu ermöglichen. Mit neuen Ideen zur digitalen Projektplanung steht der Einführung von aula  an der Ellen-Key Schule nun nichts mehr im Wege – auch wenn sich die Moderator*innen nicht persönlich treffen können. Wir freuen uns, dass sie die Grundsteine für mehr Schüler*innenbeteiligung erfolgreich gelegt haben!  

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