Neues bei aula: Unsere aktuellen Projekte

Wir möchten euch in diesem Beitrag ein Update zu unseren vergangenen und aktuellen Tätigkeiten geben und zeigen, was die Zukunft von aula alles bringt. Denn wir haben so einiges vor!

aula berlin

Nun steht es endlich fest: 6 Berliner Schulen werden aula nächstes Jahr nutzen. Und das dank einer Förderung im Rahmen des Programms STARK gemacht! des Jugend-Demokratiefonds der Jugend- und Familienstiftung des Landes Berlin. Interessierte SchülerInnen und Lehrende sowie SozialpädagogInnen der weiterführenden Schulen bekommen die Chance sich als aula-BotschafterInnen ausbilden zu lassen. Dabei werden sie in 3 Workshops zu ExpertInnen der Plattform und zeigen den SchülerInnen und Lehrenden ihrer Schule, wie mit aula gearbeitet wird. Im November 2018 haben wir unsere ersten zwei Workshops an der Leibniz Schule und der Evangelischen Schule Berlin Zentrum durchgeführt. Wir waren begeistert von der regen und interessierten Beteiligung der Schülerinnen und Schüler.  Es folgen viele spannende Zusammentreffen mit weiteren Schulen.

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Coming soon: Die aula-App

Im Februar 2019 ist es endlich soweit! Die erste Version unserer aula-App wird Anfang nächsten Jahres fertiggestellt. Bereits im Sommer 2018 begann die Arbeit unseres Entwicklers an der neuen Version der Software und der App. Dank unserem Erfolg bei einem Innovationspreis von betterplace.lab, bekamen wir die Chance eine App zu entwickeln. Diese wird die browserbasierte Lösung nicht ersetzen, sondern ergänzen.

Während unserer zweijährigen Pilotphase haben wir zahlreiches Feedback von SchülerInnen erhalten. Viele von ihnen wünschten sich eine App, die  ihren Nutzungsgewohnheiten entspricht und sie an Abstimmungen erinnert. Zudem erübrigt sich mit der App auch das Problem mit den vergessenen Passwörtern. Darüber hinaus besteht in vielen Schulen ein Mangel an Endgeräten und WLAN. Der Einsatz einer App ermöglicht eine flexible Nutzung von aula und ist für LehrerInnen zeitsparender.

Die neue Version der Software wird viele neue Features haben und modular anpassbar sein. So kann die Plattform auch außerhalb der Schule genutzt werden. Zum Beispiel für Jugendorganisationen und die kommunale Jugendbeteiligung.

Jugendforen digital

Gefördert vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend im  Rahmen des Bundesprogramms Demokratie leben!, begannen wir unsere Suche nach Jugendforen, die mit einer digitalen Plattform arbeiten möchten. Geplant ist im Jahr 2019 15 BotschafterInnen in den Jugendforen der Partnerkommunen von Demokratie leben! für die Arbeit mit aula auszubilden. Die aula BotschafterInnen leiten die Jugendlichen in ihrer Kommune an, geben Hilfestellungen und sind AnsprechpartnerInnen.

Im Oktober und November 2018 glühten unsere Telefone und wir trafen bereits einige VertreterInnen der kommunalen Jugendbeteiligung. Viele unserer Ansprechpartner sehen einen großen Bedarf in der Verwendung einer digitalen Lösung und waren bereits auf der Suche nach der passenden Strategie. Besonders wichtig ist ihnen, dass aula die Möglichkeit der Vernetzung über die Treffen hinaus bietet. Weiter ermöglicht die Plattform die Präsentation aktueller Projekte und die Beteiligung an ihnen in wenigen Schritten und ohne die Hürden eines Präsenz-Treffens. Der gesamte Prozess kann strukturiert und protokolliert werden und ist für jeden einsehbar.

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Jugendforen digital – Digitale Vernetzung für Jugendforen

Nach der erfolgreichen Implementierung von aula an Schulen im gesamten Bundesgebiet und dem näher kommenden Start von aula an Berliner Schulen, wird das aula Team nun neue Wege beschreiten. Keine Sorge, aula wird nach wie vor für Schulen zur Verfügung stehen. Doch wir denken, dass das Beteiligungskonzept aula auch andere demokratische Strukturen unterstützen kann! So zum Beispiel Jugendforen. Diese ermöglichen Jugendlichen und jungen Erwachsenen eigenständig Ideen und Projekte in ihrer Kommune umzusetzen und sich so demokratisch zu engagieren. Das Pilotprojekt “Jugendforen digital” möchte diese Arbeit der Jugendlichen mit der Online- Plattform (inklusive App) und weiterem Material unterstützen und erleichtern.

Dank einer Förderung des Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend im Rahmen des Bundesprogramms Demokratie leben!, können wir  aula mit Jugendforen testen und umsetzen.

Der Einsatz einer digitalen Plattform eignet sich zum Beispiel zur Abstimmung über die Verwendung der finanziellen Mittel sowie zur Planung und Durchführung der einzelnen Projekte der Jugendforen. So können Jugendliche sich nicht nur überregional vernetzen, sondern auch gemeinsam an ihren Ideen arbeiten, Verbesserungsvorschläge einbringen, diskutieren und abstimmen.

 

Worum geht es genau?

Wir suchen 10-15 Städte und Kommunen, die mit ihren Jugendforen am Pilotprojekt teilnehmen möchten. Jugendforen digital ist bis Ende 2019 im Rahmen des Bundesprogramms “Demokratie Leben!” gefördert und daher für potentielle Pilotkommunen kostenlos.

Schritt 1: November und Dezember 2018
Im Herbst und Winter 2018 wollen wir die teilnehmenden Kommunen auswählen und besuchen. Gemeinsam mit den Verantwortlichen und Jugendlichen vor Ort möchten wir ermitteln, wie aula am besten an die Bedürfnisse der Jugendforen angepasst werden kann.

Schritt 2: ab März 2019
Im Jahr 2019 entsendet jede Pilot-Kommune eine Person, die in einem Präsenzworkshop zu einer kommunalen BotschafterIn ausgebildet wird. Kommunale BotschafterInnen sind erfahrene AkteurInnen aus dem (politischen) Bildungsbereich, die ehrenamtlich oder beruflich (MedienpädagogenInnen, DidaktikerInnen, politische BildnerInnen, Studierende, LehrerInnen…) das Projekt in ihrer Stadt oder Kommune aktiv voranbringen.

Schritt 3: ab April 2019
Im März 2019 startet die eigentliche Arbeit mit aula in den Jugendforen. Zuerst werden die BotschafterInnen den Jugendlichen eine kurze Einführung geben, danach dürfen die Jugendlichen selbst mit der Plattform arbeiten. Die BotschafterInnen bieten im Projektverlauf Hilfestellung und sind lokale AnsprechpartnerInnen für die Jugendlichen. Sie begleiten den Beteiligungsprozess und helfen dabei, ihn zu reflektieren.

 

Was muss ein Jugendforum mitbringen?

Interesse
Interesse an neuen Möglichkeiten von Beteiligung, um die Arbeit der Jugendforen niedrigschwelliger, übersichtlicher, nachvollziehbarer und zeitgemäßer zu gestalten. Dabei sind EntscheidungsträgerInnen genauso gefragt, wie die bereits aktiven Jugendlichen in der Kommune.

Zeit
Während der Einführungsphase brauchen die BotschafterInnen Zeit und Raum, um aula im Jugendforum zu verankern. Gemeinsam mit dem Projektteam organisieren die BotschafterInnen Workshops mit den Jugendlichen, um ihnen die Arbeit mit der Software näher zu bringen. Danach empfiehlt es sich fixe Termine zu haben, bei denen Ideen oder Probleme mit aula (auch offline) besprochen werden können.

Kommunale BotschafterInnen
Im Jahr 2019 entsendet jede Kommune eine Person, die in zwei Präsenzworkshops zu einem/r kommunalen BotschafterIn ausgebildet wird. Die BotschafterInnen erhalten eine Aufwandsentschädigung für ihre Tätigkeit sowie alle Reisekosten erstattet.

 

Sie haben auch Interesse? Dann schreiben Sie uns an info@aula.de.
Den Flyer zum Projekt können Sie HIER downloaden. Ausführlichere Informationen finden Sie ebenfalls in der Projektbeschreibung.
Weitere Infos zum Projekt finden Sie unter dem Punkt Was ist aula?