Jugendforen digital – Digitale Vernetzung für Jugendforen

Nach der erfolgreichen Implementierung von aula an Schulen im gesamten Bundesgebiet und dem näher kommenden Start von aula an Berliner Schulen, wird das aula Team nun neue Wege beschreiten. Keine Sorge, aula wird nach wie vor für Schulen zur Verfügung stehen. Doch wir denken, dass das Beteiligungskonzept aula auch andere demokratische Strukturen unterstützen kann! So zum Beispiel Jugendforen. Diese ermöglichen Jugendlichen und jungen Erwachsenen eigenständig Ideen und Projekte in ihrer Kommune umzusetzen und sich so demokratisch zu engagieren. Das Pilotprojekt “Jugendforen digital” möchte diese Arbeit der Jugendlichen mit der Online- Plattform (inklusive App) und weiterem Material unterstützen und erleichtern.

Dank einer Förderung des Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend im Rahmen des Bundesprogramms Demokratie leben!, können wir  aula mit Jugendforen testen und umsetzen.

Der Einsatz einer digitalen Plattform eignet sich zum Beispiel zur Abstimmung über die Verwendung der finanziellen Mittel sowie zur Planung und Durchführung der einzelnen Projekte der Jugendforen. So können Jugendliche sich nicht nur überregional vernetzen, sondern auch gemeinsam an ihren Ideen arbeiten, Verbesserungsvorschläge einbringen, diskutieren und abstimmen.

 

Worum geht es genau?

Wir suchen 10-15 Städte und Kommunen, die mit ihren Jugendforen am Pilotprojekt teilnehmen möchten. Jugendforen digital ist bis Ende 2019 im Rahmen des Bundesprogramms “Demokratie Leben!” gefördert und daher für potentielle Pilotkommunen kostenlos.

Schritt 1: November und Dezember 2018
Im Herbst 2018 wollen wir die teilnehmenden Kommunen auswählen und besuchen. Gemeinsam mit den Verantwortlichen und Jugendlichen vor Ort möchten wir ermitteln, wie aula am besten an die Bedürfnisse der Jugendforen angepasst werden kann.

Schritt 2: ab März 2019
Im Jahr 2019 entsendet jede Pilot-Kommune eine Person, die in zwei Präsenzworkshops zu einer kommunalen BotschafterIn ausgebildet wird. Kommunale BotschafterInnen sind erfahrene AkteurInnen aus dem (politischen) Bildungsbereich, die ehrenamtlich oder beruflich (MedienpädagogenInnen, DidaktikerInnen, politische BildnerInnen, Studierende, LehrerInnen…) das Projekt in ihrer Stadt oder Kommune aktiv voranbringen.

Schritt 3: ab April 2019
Im März 2019 startet die eigentliche Arbeit mit aula in den Jugendforen. Zuerst werden die BotschafterInnen den Jugendlichen eine kurze Einführung geben, danach dürfen die Jugendlichen selbst mit der Plattform arbeiten. Die BotschafterInnen bieten im Projektverlauf Hilfestellung und sind lokale AnsprechpartnerInnen für die Jugendlichen. Sie begleiten den Beteiligungsprozess und helfen dabei, ihn zu reflektieren.

 

Was muss ein Jugendforum mitbringen?

Interesse
Interesse an neuen Möglichkeiten von Beteiligung, um die Arbeit der Jugendforen niedrigschwelliger, übersichtlicher, nachvollziehbarer und zeitgemäßer zu gestalten. Dabei sind EntscheidungsträgerInnen genauso gefragt, wie die bereits aktiven Jugendlichen in der Kommune.

Zeit
Während der Einführungsphase brauchen die BotschafterInnen Zeit und Raum, um aula im Jugendforum zu verankern. Gemeinsam mit dem Projektteam organisieren die BotschafterInnen Workshops mit den Jugendlichen, um ihnen die Arbeit mit der Software näher zu bringen. Danach empfiehlt es sich fixe Termine zu haben, bei denen Ideen oder Probleme mit aula (auch offline) besprochen werden können.

Kommunale BotschafterInnen
Im Jahr 2019 entsendet jede Kommune eine Person, die in zwei Präsenzworkshops zu einem/r kommunalen BotschafterIn ausgebildet wird. Die BotschafterInnen erhalten eine Aufwandsentschädigung für ihre Tätigkeit sowie alle Reisekosten erstattet.

 

Sie haben Interesse? Dann schreiben Sie uns an info@aula.de.
Den Flyer zum Projekt können Sie HIER downloaden. Ausführlichere Informationen finden Sie ebenfalls in der Projektbeschreibung.
Weitere Infos zum Projekt finden Sie unter dem Punkt Was ist aula?

 

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