Mitmachen

Wie kann meine Schule mitmachen?

Die Bewerbung als betreute Pilotschule ist leider nicht mehr möglich.  Die Praxisphase an den vier Pilotschulen läuft bis Anfang 2018. Danach werden die Software und das didaktische Material evaluiert und verbessert. Sowohl die Software als auch das didaktische Begleitmaterial stehen dann etwa ab Juli 2018 in ihrer fertigen Version als offene Bildungsressourcen zur Verfügung (Lizenz AGPLv3  bzw. CC-BY).

Eine work-in-progress Version von aula kann bereits jetzt genutzt werden. Siehe unten : „Ich möchte die aula-Software noch in der Pilotphase selbstständig (ohne didaktische und technische Begleitung)“ installieren. Fragen Sie bitte die vorläufige Version des Leitfadens unter info@aula.de an.

Ab Schuljahr 2018/2019 gibt es für Schulen nicht nur das Material. Wir möchten Sie auch unterstützen, indem wir eine technische (Einrichten der Plattform, Hosting und Wartung der Plattformen) sowie didaktische Betreuung durch das aula-Team (Durchführung der Einführungs-Workshops, Unterstützung bei den ersten aula-Stunden, Reflexions-Workshops) anbieten. Zurzeit sind wir in der Phase, Finanzierung dafür zu suchen, die Schulen nicht belastet. Dennoch nehmen wir gern Interesse der verschiedenen Schulen jetzt schon entgegen. Vielleicht haben auch Sie Ideen, wie man die Betreuung von aula in ihrem Bundesland finanzieren könnte? Bei Interesse bitte eine Mail an info@aula.de schreiben.

Was brauchen schulen Für die Nutzung von aula generell?

  1. Interesse
    aula lässt sich am besten mit der ganzen Schulgemeinschaft umsetzen. Es sollen nach Möglichkeit alle SchülerInnen einbezogen sein. Auch Schulleitung, Eltern und Kollegium sollten  hinter aula stehen.
  2. Zeit
    aula beansprucht regelmäßige Zeiten. Optimal ist eine Stunde pro Woche, während der die SchülerInnen jeder Klasse Zeit bekommen, um Ideen zu besprechen, in Themen zu sortieren, Wahlkampf zu machen und sich gedanklich Zeit für die Gestaltung ihrer Schule zu nehmen. Dies kann im Unterricht passieren, kann aber auch Teil außerunterrichtlicher Aktivitäten sein.
  3. Mut
    aula ist ein Experiment. Dabei liegt es in der Natur der Sache, dass nicht alle Dinge laufen wie geplant. Schulen die zeitgemäße Bildung anbieten möchten, müssen den Mut haben, neue Wege zu erproben. (Dabei steht Ihnen das aula-Team selbstverständlich mit Rat und Tat zur Seite.)
  4. Freiraum
    aula setzt voraus, dass SchülerInnen einen hohen Gestaltungsspielraum haben, um relevante Themen diskutieren und entscheiden zu können. Schulleitung und Schulkonferenz müssen sich bereit erklären, der gesamten Schülerschaft diesen Spielraum einzuräumen.
  5. Computer und Internetzugang
    aula ist von jedem Computer mit Internetzugang aus nutzbar. Im besten Fall gibt es ausreichend Computer, dass alle Schüler einer Klasse gleichzeitig daran arbeiten können.

Ich möchte die aula-Software noch in der Pilotphase Selbstständig (ohne didaktische und technische BEtreuung) installieren

Die aula-Software wurde von Liquid Democracy e.V. entwickelt und ist open source, also auch jetzt schon offen und für alle frei zugänglich.

Um aula auf dem Schulserver zu installieren, braucht man:

  1. Jemanden der als Linux-Systemadministrator fungieren kann
  2. Einen Linux-Server mit root-zugang
  3. Ein Backup-Konzept
  4. Grundkenntnisse in haskell (hauptsächlich zu der frage, mit welchen tools man haskell-software baut).

Den Code und weitere Informationen findet man unter: https://github.com/liqd/aula/blob/master/README.md

Für eine vorläufige Version des Leitfadens oder einen Zugang zum Demoserver von aula, wenden Sie sich bitte an info@aula.de