aula-Jugendforen

Jugendforen ermöglichen Jugendlichen und jungen Erwachsenen eigenständig Ideen und Projekte in ihrer Kommune umzusetzen und sich so demokratisch zu engagieren. Im Pilotprojekt “Jugendforen digital” haben wir eine Basis geschaffen, diese Arbeit der Jugendlichen mit der Online- Plattform (inklusive App) und weiterem Material zu unterstützen und erleichtern.

Dank einer Förderung des Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend im Rahmen des Bundesprogramms Demokratie leben!, konnten wir  aula mit Jugendforen testen und umsetzen.

Der Einsatz einer digitalen Plattform eignet sich zum Beispiel zur Abstimmung über die Verwendung der finanziellen Mittel sowie zur Planung und Durchführung der einzelnen Projekte der Jugendforen. So können Jugendliche sich nicht nur überregional vernetzen, sondern auch gemeinsam an ihren Ideen arbeiten, Verbesserungsvorschläge einbringen, diskutieren und abstimmen.

Worum geht es genau?

14 Städte und Kommunen, die mit ihren Jugendforen am Pilotprojekt teilnahmen, wurden betreut. “Jugendforen digital” wurde bis Ende 2019 im Rahmen des Bundesprogramms “Demokratie Leben!” gefördert und war daher für unsere Pilotkommunen kostenlos.

Schritt 1: November und Dezember 2018
Im Herbst und Winter 2018 haben wir die teilnehmenden Kommunen ausgewählt und besucht. Gemeinsam mit den Verantwortlichen und Jugendlichen vor Ort haben wir ermittelt, wie das Konzept aula am besten an die Bedürfnisse der Jugendforen angepasst werden kann.

Schritt 2: März 2019
Im März 2019 entsendete jede Pilot-Kommune eine Person, die in einem 2-tägigen Präsenzworkshop zu einer kommunalen BotschafterIn ausgebildet wird. Kommunale Botschafter*innen sind erfahrene AkteurInnen aus dem (politischen) Bildungsbereich, die ehrenamtlich oder beruflich (MedienpädagogenInnen, DidaktikerInnen, politische BildnerInnen, Studierende, LehrerInnen, Jugendliche) das Projekt in ihrer Stadt oder Kommune aktiv voranbringen.

Schritt 3: ab April 2019
Im April 2019 startete die eigentliche Arbeit mit aula in den Jugendforen. Die lief in allen Kommunen individuell und unterschiedlich ab. Manche hatten feste Jugendparlamente, andere eher lose Strukturen. Wie schnell aula eingeführt werden konnte, hing unter anderem davon ab. Im August 2019 trafen sich die Botschafter*innen zu einem zweiten Workshop und besprachen ihre Erfahrungen. Sie gaben sich gegenseitig – und bekamen aus dem Projektteam – Hilfestellungen zur Weiterarbeit. Zum Dezember 2019 waren die Botschafter*innen geschult. Mehrere Kommunen haben sich dafür entschieden, mit aula weiter zu arbeiten, einige entschieden sich dagegen.

Eine Reihe von Material ist in dieser Zeit entstanden und soll hier offen zur Verfügung stehen für weitere Kommunen, die ihre Jugendbeteiligung mit Hilfe von aula durchführen wollen:

Info-Material zum Projekt “Jugendforen digital”

Handouts aus den Workshops

Das Handout aus Workshop 1 lohnt sich für andere Kommunen, denn es bietet einen Überblick über Methoden zur Erarbeitung von Konzepten, zur Funktionsweise von aula und zu Punkten, die man beachten muss (z.B. wie man die Einführung gestaltet, wie man Aktivierung und Nachhaltigkeit des Projekts gewährleisten kann).

Handout aus Workshop 1

Das Handout aus Workshop 2 stellt eine Übersicht der Erfahrungen und Bedarfe der einzelnen Kommunen dar und skizziert die nächsten Schritte. Es ist geeignet, um den Projektverlauf besser nachzuvollziehen.

Handout aus Workshop2