Berlin Calling: aula kommt im Herbst in die Hauptstadt

Als wir 2016 den Aufruf starteten, sich als Pilotschule für das Projekt aula zu bewerben, haben wir zahlreiche Bewerbungen aus dem gesamten Bundesgebiet erhalten. Damals sind wir davon ausgegangen, dass bestimmt auch eine Schule in der Hauptstadt vertreten sein wird.  Weil die Bildungslandschaft in Berlin sehr heterogen und außergewöhnlich ist (ganz nach dem Credo „if you can make it there, you can make it anywhere“), aber auch weil unser Büro in Berlin beheimatet ist. Die Dinge kamen allerdings anders und so wählten wir unsere Pilotschulen in der berühmten Bildungsachse Hamburg, Freiburg, Jena und Nottuln. Die Entscheidung für die vier Schulen bereuen wir keineswegs, denn die vielen Erfahrungen und Erkenntnisse, die wir durch die Arbeit in den Schulen gewonnen haben, haben unser Projekt weitergebracht und verbessert.

Trotzdem ist es an der Zeit unser Projekt auszuweiten. Berlin wird unsere erste weitere Station auf der hoffentlich noch lange andauernden Reise mit aula. Dank einer Förderung im Rahmen des Programms STARK gemacht! des Jugend-Demokratiefonds der Jugend- und Familienstiftung des Landes Berlins, können wir  aula in Berlin umsetzen. Ab dem Schuljahr 2018/19 bekommen 5-10 weiterführende Schulen in Berlin die Möglichkeit aula-Schule zu werden.  Das bedeutet konkret: Neben der Einrichtung, dem Hosting und technischen Support der Plattform bekommen die Schulen kostenfreie didaktische Begleitung des aula Teams.

Worum geht es genau?

Pro Schule werden circa 6-8 aula BotschafterInnen ausgebildet, davon circa 1-2 LehrerInnen und 4- 6 SchülerInnen. In insgesamt 3 (jeweils 3-stündigen) Workshops lernen sie aula kennen und werden zu MultiplikatorInnen für Ihre Schulen. Während der Workshops bekommen sie das notwendige Know-how sowie die Materialien, um aula selbstständig an ihrer Schule implementieren zu können. Zwischen den Workshops steht das aula Team den BotschafterInnen bei der Umsetzung des Konzepts Schritt für Schritt zur Seite. Alle anfallenden Kosten werden über den Jugend-Demokratiefonds abgedeckt, der vom Berliner Senat gefördert wird.

 

Was müssen aula-Schulen mitbringen?

Interesse
aula lässt sich am besten mit der ganzen Schulgemeinschaft umsetzen. Das  nicht immer alle Akteure beteiligt sein können ist klar. Dennoch sollten nach Möglichkeit, neben der Schülerschaft und Schulleitung auch das Kollegium und die Elternvertretung  über die Nutzung von aula informiert sein.

Zeit
Während der Einführungsphase brauchen die BotschafterInnen Zeit und Raum, um aula in der Schulgemeinschaft zu verankern.  Dies kann je nach Schulstruktur und Möglichkeit im Unterricht passieren, aber auch Teil außerunterrichtlicher Aktivitäten sein.

Freiraum
Für die Wirksamkeit von aula ist es wünschenswert, dass die Schulleitung Interesse daran hat der Schülerschaft einen Gestaltungsspielraum einzuräumen, um relevante Themen diskutieren und entscheiden zu können. Die Größe dieses Gestaltungsspielraums kann individuell diskutiert und angepasst werden.

Internetzugang 
aula ist von jedem Computer mit Internetzugang aus nutzbar. Im besten Fall gibt es ausreichend Computer, dass alle Schüler einer Klasse gleichzeitig daran arbeiten können. Ab Sommer 2018 gibt es aula auch als App und kann über mobile Geräte genutzt werden.

 

Da wir noch ein paar Plätze für das kommende Schuljahr frei haben, können sich interessierte Berliner Schulen direkt bei uns unter info@aula.de melden!
Weitere Infos zum Projekt finden Sie unter dem Punkt Was ist aula?

 

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